Meine erste ehrenamtliche Aufgabe

als Arbeitsmarktlotse für die spanische Gemeinde in Siegen

Das Projekt Arbeitsmarktlotse war ein Programm vom Land NRW, gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und durch die Arbeitsagentur, durchgeführt durch die Mozaik gGmbH und der Regionalagentur des Kreises Siegen-Wittgenstein. Das Projekt lief von 2011 bis 2014 hier in NRW, bzw. in Siegen. Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist Integration durch Qualifikation. Ziel der Arbeitsmarktlotsen: unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund zu begleiten, zu beraten, wie Qualifikationen anerkannt werden, Anlaufstellen zu vermitteln und eventuell durch die Sprachbarrieren bei den Behörden im weitesten Sinne zu assistieren: Der Arbeitsmarktlotse als Bindeglied zwischen unseren „ausländischen“ Mitbürgern, der Gesellschaft und den Behörden.

Mir wurde leider sehr schnell klar, dass man körperlich fit sein sollte. Man kann nicht wirklich jemanden helfen, wenn man selber Hilfe braucht. Dies war dann der Grund, warum ich meine ehrenamtliche Aufgabe als Arbeitsmarktlotse in der spanischen Gemeinde nicht aufnehmen konnte.

Deutschland ist faktisch ein Einwanderungsland und dies schon seit den 1950ger/1960ger Jahren. Leider hat es bisher noch keine politische Partei (welcher couleur auch immer) geschafft, diesen Zustand mit Einwanderungsgesetzen politisch festzuhalten. Stattdessen schwadronieren sie (die Parteien) seit Jahrzehnten immer um den heißen Brei herum. Schade. Der Arbeitsmarktlotse kann einen großen Einfluss auf Integration und Migration in unserer Gesellschaft haben, die leider zur Zeit sehr gespalten ist.

Das ist der Grund, warum ich dieses Projekt so toll finde:

Die Arbeit und Aufgaben des Arbeitsmarktlotsen können ein Weg in eine friedlichere Welt sein.

Hier kann man den Flyer der Mozaik gGmbH zum Projekt Arbeitsmarktlotse herunterladen.